Mittwoch, 19. August 2015

Chinesisches Kulturfest in Saint-Denis

Coucou :-)

Wie ich ja bereits vor kurzem erwähnt habe, waren Charles, Jon und ihr Freund Serges an unserem zweiten Tag auf La Réunion mit uns zusammen auf einem Kulturfest, das von der chinesischen Gemeinde in Saint-Denis veranstaltet wurde.

Dieses fand natürlich auch im chinesischen Viertel von Saint-Denis statt, wo sich sogar zwei chinesische Tempel befinden, welche wir besichtigen durften.

Hier ein paar Eindrücke:





















In einem der Tempel. In den Tempeln selbst darf man nur sehr wenig fotografieren.
Vor einem der Tempel. (und ja mein Kleid sitzt etwas komisch :-P)

























Ein paar Aufführungen gab es natürlich auch noch. Die Mädels fand ich irgendwie besonders goldig :-)

Montag, 17. August 2015

Saint-Pierre

Salut!

Letzten Samstag haben Charles und Jon uns zu einem Ausflug nach Saint-Pierre und Saint-Joseph mitgenommen (mehr zu Saint-Joseph gibt es dann im nächsten Eintrag). Wir haben uns natürlich total gefreut, da Saint-Pierre quasi am anderen Ende der Insel liegt, nämlich fast ganz unten im Süden, und ohne eigenes Auto ist das nur schwer zu erreichen.


Die Organisation der öffentlichen Verkehrsmittel auf der Insel ist leider echt katastrophal! Die so genannten Car Jaunes, die längere Strecken zurücklegen und auf der Insel von Saint -Denis aus verschiedene Städte anfahren, nehmen niemanden mehr mit, wenn der Bus voll ist und so kann es durchaus passieren, dass man mehrere Busse abwarten muss, bis man auch mal noch rein passt. Hinzu kommt, dass die Busse generell nur bis 20 Uhr fahren und danach ist Schluss und wenn man irgendwo fest sitzt, dann sitzt man da halt fest und kann schauen wie man heim kommt.

Umso glücklicher waren wir natürlich, dass die Jungs uns mitgenommen haben und uns ein bisschen die Stadt gezeigt haben :-)

Übrigens war es dort seeeeeehr windig! Ein paar mal dachte ich echt es pustet mich weg und beim Essen ist mir dann Caros Teller entgegen geflogen und zum Glück nur knapp an mir vorbei :-P


Hier noch ein paar Eindrücke aus Saint-Pierre :-)







Unser Jon - Boy :-)






Sonntag, 16. August 2015

Ein kleines Update aus La Réunion

Salut!

Mit großer Verspätung, mangels Internetanschluss, gibt es mal wieder ein kleines Update aus La Réunion:

Seit Montag dem 10. August, haben wir nun endlich unsere Wohnungen beziehen können! Montagvormittag haben wir unsere Mietverträge unterschrieben und der zuständige Mann von der Wohnungsagentur, M. Comorassamy, hat uns danach sogar noch zum Essen eingeladen.
Wir waren dann noch eine Weile unterwegs und haben verschiedenes besorgt, für mich übrigens eine französische Handynummer, damit ich endlich auch unterwegs Internet habe, da die Auslandsinternetflat nur für das französische Festland gilt, jedoch nicht für die Überseedepartements, wobei mir da jeder Mitarbeiter bei meinem deutschen Handyanbieter was anderes erzählt hat…so ganz wissen die wohl auch nicht Bescheid! Die Herren im Handyladen hier vor Ort wollten meine Bankverbindung nicht verwenden, da sie dafür anscheinend eine offizielle Bestätigung bräuchten und das sei ihnen zu unsicher. Netterweise hat Charles dann den Vertrag für mich abgeschlossen und er läuft jetzt über ihn. Die Jungs haben echt schon soooo viel für uns gemacht, ich weiß gar nicht, wie ich das wieder gut machen kann…

Abends konnten wir dann endlich unsere Wohnungen beziehen: Im ersten Moment waren wir natürlich froh darüber, jedoch kam dann schon der nächste Schock: Nach dem Einkaufen haben die Jungs mir noch geholfen die Sachen zu verräumen und als wir den Kühlschrank (der übrigens komplett vereist und quasi unbenutzbar war) öffneten, kam uns eine Schar von Küchenschaben entgegen…und das ausgerechnet bei mir, wo ich ja so „Viecher“ gar nicht abhaben kann…Wir haben dann versucht so gut es geht alle zu beseitigen, aber es waren ständig noch irgendwo welche unterwegs, die aus den engsten Spalten hervorkamen. Auch im Bad haben wir noch einige gefunden und selbst als die Jungs weg waren, bin ich selbst noch ständig auf der Jagd nach Schaben gewesen und durfte sie regelmäßig mit meinen Schlappen erschlagen :-D Auch der Umstand, dass ich sehen konnte wie ein paar dieser Teile unter mein Bett gekrochen sind, hat mich nicht ganz so ruhig schlafen lassen wie sonst :-P Trotz allem habe ich das Gefühl, dass ich sogar was das angeht bereits abgehärtet bin. Während ich in Deutschland immer panisch nach meinem Bruder oder meinem Papa gerufen hätte, bin ich mittlerweile tough genug das selbst in die Hand zu nehmen…naja mir bleibt auch nichts anderes übrig :-D

Als ich dann abends erschöpft unter der Dusche stand, fiel mir dann auf, dass das warme Wasser nicht geht. Jippie! :-P (Dazu eine kurze Info: wir haben hier nicht ganz so heiße Temperaturen wie in Deutschland und abends wird es doch etwas frisch, deshalb wäre mir zumindest eine lauwarme Dusche doch ganz Recht…)
Außerdem haben Caro und ich festgestellt, dass es eigentlich doch cooler wäre, wenn wir zusammen wohnen könnten, da wir uns einfach so gut verstehen und es ja auch irgendwie schon gewohnt waren :-)

Am nächsten morgen haben die Jungs uns abgeholt, da wir noch zur Stromversorgung mussten, weil das auf uns umgeschrieben wurde (was da so alles passiert verstehe ich übrigens nicht so genau und ich kann nur sagen, wenn die Jungs nicht wären, dann wären wir echt hoffnungslos aufgeschmissen!). Dort hat sich dann übrigens auch eine, zumindest mir, lustige Szene abgespielt: Unglaublich viele Menschen standen Schlange, also haben wir Charles gefragt, was diese hier denn eigentlich alle machen würden. Er hat uns erklärt, dass es hier so üblich sei, dass man vorbei kommt und seine Stromrechnung bar bezahlt! Wir fanden diesen Umstand dann doch irgendwie lustig, da wir sowas aus Deutschland ja wirklich gar nicht kennen.

Mittlerweile haben wir den 16.08., bei Caro wurde immerhin der Kühlschrank ausgewechselt, ich habe nach ein paar Tagen dann zwar auch warmes Wasser bekommen, aber immer noch eine Schabenplage und kein Internet. M. Comorassamy war zwar schon mehrmals da und meinte er kümmert sich um alles, es sei aber schwierig, da hier momentan Ferienzeit ist und viele Betriebe unterbesetzt seien. Hoffen wir einfach, dass sich bald was tut, denn ehrlich gesagt will ich meine Lebensmittel und mein Geschirr auch mal in die Schränke räumen und nicht alles auf dem Tisch stehen haben…

Da die Situation und die Organisation mit dem Internet ein einziges Chaos ist, haben Caro und ich beschlossen bei unseren Nachbarn nach zu fragen, ob wir ihr Internet gegen ein kleines Entgelt mitbenutzen können. Da hier alle so hilfsbereit sind war auch das kein Problem und jetzt hat immerhin Caro das W-lan ihres Nachbarn, das wir benutzen können. Bei mir nebenan war leider noch keiner an zu treffen, aber ich bleibe mal optimistisch, dass sich da bald was tut...

Da wir die letzten Tage mehr damit beschäftigt waren alles weitere zu organisieren und auf Handwerker gewartet haben (oft vergeblich), gibt es nun leider „nur“ ein paar Bilder aus Saint-Denis und der Umgebung, die ich immer mal wieder so im Vorbeigehen geschossen habe. 
Die Jungs haben netterweise auch einiges mit uns unternommen und sind mit uns in ein paar andere Städte gefahren. Dazu dann in den nächsten Tagen mehr, wenn ich hoffentlich auch Internet in meiner Wohnung habe. 


Liebe Grüße von der Tropeninsel
Eure Sabrina



Die Stadtmitte von Saint-Denis.



                                 
                              
Ein hinduistischer Tempel in Saint-Denis.

                              






 Der Petit Marché in Saint-Denis.


Sonntag, 9. August 2015

Die Ankunft und erste Eindrücke aus Saint-Gilles-les-Bains

Bonjour!

Meine liebe Mitreisende Studentin Carolin und ich sind am Freitag um 15.30 Uhr Ortszeit nach über 24 Stunden Reise wohlbehalten in St. Denis auf La Réunion gelandet.

Wir wurden am Flughafen sehr nett von zwei Studenten, Charles und Jon, empfangen, die uns extra abgeholt haben, um uns dann zu unseren Wohnungen zu bringen.
Leider sind dann schon die ersten Probleme aufgetreten und es hieß, wir können erst ab Montag in die Wohnungen und müssen so lange bei den beiden Jungs wohnen. So ganz recht war uns das nach der anstrengenden Reise natürlich nicht, da wir einfach nur müde waren. Hinzu kam dann noch, dass in der Wohnung der Jungs auch noch Charles Freundin wohnt und es für 5 Personen einfach viel zu eng war. Wir haben mit den Jungs geredet und sie konnten es netterweise regeln, dass wir Samstag Abend in die Wohnung können. 
Eine Nacht war für uns in Ordnung und die Jungs sind mit uns am Samstag nach Saint-Gilles-les-Bains gefahren, da dort ein sehr schöner Badestrand liegt.

Den Tag haben wir dann dort verbracht, die Jungs haben uns die Gegend gezeigt und uns gut verpflegt. Als wir abends dann in unsere Wohnung wollten, durften wir sie zwar immerhin besichtigen, sie sind auch echt super schön und wurden extra neu eingerichtet, da sie aber noch nicht ganz fertig sind, können wir also doch erst Montag rein und Internet werden wir auch keines haben. Ehrlich gesagt waren wir von der Situation ziemlich genervt, da es nicht so einfach ist in einer engen Wohnung weiterhin zwei Nächte aus Koffern zu leben.  Natürlich war mir das so langsam auch alles zu viel, vor allem hat mich auch die Sache mit dem Internet enttäuscht, da es ja hieß wir werden welches haben...


So, an dieser Stelle muss ich einfach nochmal ein super dickes Lob an Charles und Jon aussprechen: Sie haben sich sofort dafür eingesetzt, dass wir doch Internet in der Wohnung haben werden, haben mich in den Arm genommen, als ich so am Ende war, haben uns bekocht und viel mit uns unternommen (nachher fahren wir auf ein chinesisches Kultur-Fest). Charles meinte auch, dass ihnen die Gastfreundschaft hier sehr wichtig ist und es ihnen leid tut, dass wir einen so doofen Start hatten und sie alles möglich machen wollen, damit es besser wird für uns. Die beiden sind einfach super lieb, das muss man wirklich sagen :-)


Hoffen wir also, dass wir dann morgen endlich in unsere Wohnungen einziehen können und bis dahin gibt es jetzt mal die ersten Eindrücke aus Saint-Gilles-les-Bains:




 Charles professionell am fotografieren :-)



Zum Wetter lässt sich übrigens sagen, dass wir momentan angenehme 25°C und Wind haben. Allerdings wechselt das Wetter hier sehr oft: Während an der Küste noch die Sonne scheint, können im nächsten Moment Wolken aus den Bergen kommen, die ein paar Tropfen da lassen, die aber genau so schnell wieder verschwinden. 

Unsere super netten Gastgeber, Jon, Charles und Charles Freundin, Adeline und Caro.

An der Bräune muss ich wohl noch arbeiten.. :-P Aber geschwommen sind wir natürlich auch schon!

Eine kreolische Cola: "Partaz un CocaCola ek out Tatie" = "Partagez un CocaCola avec ta tatie", also "Teile eine Cola mit deinem Tantchen" :-)
Das "Créole" werde ich ja übrigens auch an der Uni lernen.
Und ja, später war ich da auch drin' :-D
Charles und Jon :-)